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Dem inneren Schweinehund Beine machen

Nun ist es soweit, endlich soll sich etwas ändern. Und mit OKR wird es dieses Mal auch gelingen. Denn diese Managementmethode ist universell anwendbar und bringt dich dazu, konsequent an deinen gesetzten Zielen dran zu bleiben. Doch wie startest du mit OKR? Der erste Schritt ist, wie immer, der schwerste: Die Bereitschaft, etwas verändern zu wollen. Und genau dieser Veränderungswille ist der Grundstein für erfolgreiches Zielmanagement.

Es soll sich etwas ändern

Wie heißt es so schön: „Man muss den inneren Schweinehund überwinden.“ Und der kann gewaltig und sehr träge sein. Er bringt uns dazu, Aufgaben zu verdrängen, Ziele als unerreichbar anzusehen und sich stattdessen lieber in seiner eigenen Komfortzone zu bewegen. Die mag für den Moment gemütlich erscheinen, führt aber langfristig nicht weiter. Doch genau das soll sich nun ändern.
Ähnlich verhält es sich, wenn mehrere Schweinehunde aufeinandertreffen – im Unternehmen zum Beispiel. Der Veränderungswille muss also auf allen Ebenen gegeben sein, ob nun für ein ganz persönlich gesetztes Ziel oder ein gemeinsam vereinbartes Teamvorhaben. Wie jede andere Managementmethodik muss auch OKR als Leitstruktur verinnerlicht und gelebt werden. Ohne Motivation geht auch bei OKR nichts.

Das gesamte Team wird einbezogen

Obwohl die OKR-Methodik prinzipiell sehr simpel strukturiert ist, solltest du dich mit den Regeln vertraut machen. Das ist besonders dann notwendig, wenn mehr Mitglieder in die Zielverfolgung eingebunden sind. Zielmanagement nach OKR bedeutet, eine transparente und kommunikative Umwelt zu schaffen.Viele soziale und zwischenmenschliche Komponenten sind zu betrachten, wenn man die „Schweinehunde“ bewegen möchte. Da gilt es, andere zu begeistern, sich gegenseitig zu motivieren und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Ziele und Ergebnisse müssen klar sein

Als nächstes muss klar sein, was genau du erreichen möchtest. Dieses Fragezeichen im Kopf verschwinden zu lassen kann schon die erste große Herausforderung sein und darf ruhig etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nicht umsonst beschäftigen sich unzählige Bücher, Seminare und Methoden mit der Herausforderung, wie man Ziele richtig setzt.
Mache dir klar, was du im nächsten Quartal erreichen willst. Natürlich sollte das Ziel ambitioniert, aber realistisch sein. Sammle zwei bis vier Ziele mit wiederum je zwei bis vier Ergebnissen (Key Results). Dir fallen zu viele ein? Dann überlege in Ruhe und versuche dann, die wirklich relevanten Punkte zu identifizieren.

Auf wirkliche Vorhaben konzentrieren

Grundsätzlich gilt: Fokussieren. Es bringt nichts, alles auf einmal erreichen zu wollen und dabei den Überblick zu verlieren. OKR dient dem Priorisieren der wirklich wichtigen Faktoren. Gibt es zu viele, vermeintlich wichtige Ergebnisse, schreibe sie auf Zettel und bringe sie nach dem ersten Bauchgefühl in eine Reihenfolge. Die ersten vier dürfen bleiben und sind Ergebnisse, mit denen das jeweilige Ziel gemessen wird. Die anderen werden „auf Eis“ gelegt, bis sie im nächsten Zeitraum wieder neu bewertet werden.

Ziele werden zum täglichen Begleiter

Damit das Ziel und seine Ergebnisse immer im im Kopf bleiben und der Fortschritt durch regelmäßige Maßnahmen steigt, solltest du dein Vorhaben dokumentieren. Dadurch führst du dir – im wahrsten Sinne des Wortes – dein Ziel stets vor Augen. Das gelingt am besten, wenn jedes Vorhaben ein Bild bekommt, denn Bilder bleiben im Kopf! Ein positives Zielbild wirkt besonders motivierend und gleichzeitig abschreckend für Schweinehunde.
Wenn du schon so weit bist, ist die erste große Hürde gemeistert. Es gibt nun eine Route, auf der du dich bewegst und damit deinem Ziel Schritt für Schritt näherkommst.

2017-10-26T09:48:54+00:00 15.05.2017|Alltagsrituale, OKR|