Laden...

“Ich werde…” – Wie kleine Ziele deinen (Arbeits-) Alltag Stück für Stück besser machen

Wer täglich an seinen Zielen arbeitet, erreicht sie. Konsequent am Ball zu bleiben ist allerdings die hohe Kunst der Zielsetzung. Doch muss es nicht immer gleich die Mammutaufgabe sein, die du anpacken sollst. Warum nicht mal bei den Kleinigkeiten anfangen, die in Summe so viel Großes bewirken können? Veränderungen beginnen auch schon mit einem gesunden, ausgeglichenen Tag.
Die „Ich werde…“ – Methode hilft dir, durch leicht umsetzbare Ziele deine Worklife-Balance zu verbessern und dadurch fokussiert zu bleiben.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Und schon ist wieder Montag. Die Müdigkeit sitzt fest im Nacken, die Woche liegt vor dir, wie eine unendlich lange Straße. So oder so ähnlich geht es den meisten.
Der berufliche Alltag fordert die Deutschen immer mehr und Zeit wird zur echten Mangelware. Das Handy klingelt, zwei Meetings warten, der Kunde drängt. Dann schnell noch eine Feedbackrunde mit dem Team und den Mittagssnack auslassen.
Ein ausgeglichener Alltag wird immer wichtiger, um den Fokus zu bewahren, Stress zu reduzieren und produktiv zu bleiben. Mit kleinen, leicht umsetzbaren Zielen kannst du genau da ansetzen.

 

Das „Ich werde…“ – Prinzip

Beim Mittag schnell noch die Mails vom Müller beantworten? Keine gute Idee. Nicht nur, dass du deine Tastatur vollkümelst – du nimmst deinem Körper damit eine wichtige Auszeit zum Regenerieren. Während du das tust, hast du dir vielleicht den sechsten Kaffee und zwei Knoppers, doch leider nicht einmal deine Quartalsziele zu Gemüte geführt.
Schluss jetzt! Nimm dir ein Blatt Papier oder unsere Vorlage und brainstorme einfach drauf los: Was kann dazu beitragen, deinen Tag (deine Woche) besser und produktiver zu machen? Notiere alle Ideen, kleine Vorhaben und auch Störfaktoren, die endlich mal angepackt werden müssen. Wichtig dabei ist: Dein Ziel muss messbar sein und einen Zeitbezug haben. Nutze zum klaren Formulieren deiner Ziele das: „Ich werde…“ – Prinzip und verleihe deinen Vorhaben eine entschlossene Haltung:
„Ich werde…“ statt „Ich möchte…“. Du blickst damit auf deinen erreichten Erfolg und hegst nicht einfach nur einen Wunsch.

In „werde“ steckt genau der Umsetzungsgedanke, welcher bei „möchte“ gerne auf die lange Bank geschoben wird.

„Ich werde in dieser Woche 3 Mal für je 30 min Joggen gehen.“
„Ich werde immer freitags 16:00 Uhr meinen Arbeitsfortschritt dokumentieren.“
„Ich werde jeden Morgen 09:30 Uhr eine Portion frisches Obst essen.“

Immer schön dranbleiben und teilen

Es stimmt schon: Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.
Denn nachdem das Ziel steht, kommt die eigentliche Königsdisziplin: Dran bleiben.
Du wirst dich selbst immer wieder beim Schummeln erwischen. Darum ist Vertrauen gut, Kontrolle aber besser. Dokumentiere deinen Fortschritt und erzähle Kollegen, Freunden oder deiner Familie von deinem Vorhaben. Das bedeutet nicht, dass du gleich zum Influencer werden musst und jeden Erfolg bei Instagram teilen sollst (kannst du natürlich, wenn es dir hilft). Vielmehr solltest du deine Ziele visualisieren und fixe Zeiten mit dir selbst vereinbaren, zu denen du deinen Fortschritt protokollierst (z.B. jeden Morgen oder freitags zum Feierabend). Führe dir dein Vorhaben regelmäßig vor Augen, damit es immer im Kopf bleibt.

Ein Plädoyer für die kleinen Ziele

Kleine Ziele lassen sich schnell umsetzen und werden dich motivieren, auch vor großen Vorhaben nicht zurückzuschrecken. Vor allem aber erhältst du ein Gefühl dafür, wie du richtig Ziele formulierst und konsequent umsetzt. Durch regelmäßiges Gegenchecken deines Fortschritts machst du Zeitfressern und Ungleichgewichten nach und nach den Gar aus und kannst dadurch deinen Tag besser planen. Du wirst produktiver und gehst glücklicher durch die Woche.

Ziel erreicht!

2017-10-26T09:49:17+00:00 05.09.2017|Alltagsrituale|